Donnerstag, März 27, 2025

Imagefilm-Produktion: So läuft der Drehtag ab

Nach Strategie, Konzept und Pre-Production beginnt endlich der eigentliche Dreh deines Imagefilms. Damit aus Planung Realität wird, braucht es am Drehtag klare Abläufe, professionelle Technik und ein gutes Team.

Wenn die Vorbereitung noch nicht steht, lies vorher Pre-Production für Imagefilme.

Was passiert am Drehtag?

Am Set treffen Kreativität, Technik und Timing aufeinander. Ziel ist es, die geplanten Szenen visuell und inhaltlich so umzusetzen, wie sie im Drehbuch vorgesehen sind – aber auch spontan auf Gegebenheiten reagieren zu können.

Die 3 Grundpfeiler: Kamera, Licht, Ton

Kamera – der Blick auf Deine Marke

Die Kameraführung entscheidet über Look & Gefühl Deines Films. Klassische Optionen:

  • Statische Shots: Für ruhige, seriöse Bildsprache
  • Bewegte Kamera: Für moderne, dynamische Aufnahmen
  • Handkamera: Authentisch & nahbar (z. B. für Behind-the-Scenes)

Professionelle Kamerasysteme liefern Reserven bei Licht, Hauttönen und Bildruhe. Wichtiger als das Kameramodell ist aber, ob Bildsprache und Ablauf zu Deiner Geschichte passen.

Licht – Stimmung & Professionalität

Licht ist ein entscheidendes Gestaltungselement. Gute Beleuchtung sorgt für:

  • Gesichter mit Tiefe & Ausstrahlung
  • Atmosphäre passend zur Markenidentität
  • Visuelle Klarheit – ohne harte Schatten oder Überbelichtung
Ton – der unterschätzte Qualitätsfaktor

Tonqualität ist oft der Knackpunkt. Schlechter Sound ruiniert selbst die besten Bilder.

Worauf kommt’s an?
  • Externe Mikrofone (z. B. Lavalier oder Shotgun) statt interner Kamera-Ton
  • Ruhige Umgebung oder Richtmikrofon-Technik bei Interviews
  • Nachvertonung (Voiceover) bei lauter Umgebung oder erklärungsintensiven Inhalten

Set-Aufbau & Regie: Ordnung trifft Kreativität

Ein gut strukturierter Set-Aufbau spart Zeit – und gibt Raum für kreative Momente.

  • Positionierung von Kamera, Licht & Ton
  • Hintergrund & Deko (z. B. Branding, Pflanzen, Möbel)
  • Szenenwechsel & Umbauten
  • Timing & Zeitplan
  • Tonfall & Körpersprache der Personen vor der Kamera
  • Details wie Blickrichtung, Kleidung, Sitzhaltung, Pausen etc.
  • Konsistenz im Storytelling & visuellem Stil

Wie lange dauert ein Imagefilm-Dreh?

In der Regel reichen 1–2 Drehtage – abhängig von Umfang & Locations. Wichtig ist nicht die Dauer, sondern die Vorbereitung.

Typische Zeiteinteilung pro Drehtag:
  • 08:00–09:00 Uhr: Aufbau & Licht-Setup
  • 09:00–12:30 Uhr: Interviews / On-Camera-Statements
  • 12:30–13:30 Uhr: Mittagspause & Set-Wechsel
  • 13:30–17:00 Uhr: B-Roll / Szenisches Material
  • 17:00–18:00 Uhr: Backup & Abbau

Wir planen ca. 20 % Zeitpuffer für Unvorhergesehenes ein – Technik, Wetter oder spontane Umstellungen können immer auftreten.

Fazit: Organisation + Erfahrung = Erfolg

Der Drehtag ist kein Hexenwerk – aber auch kein Selbstläufer. Mit guter Kommunikation und etwas Improvisationstalent entsteht genau der Film, den Du Dir vorgestellt hast – oder sogar ein noch besserer.

Wenn der Dreh steht, geht es hier sinnvoll weiter:

Gerald Kühn

Gerald Kühn arbeitet als Mediengestalter seit 2001 und ist Gründer von Imagefilm.Berlin. Er ist ein kreativer Partner für visuelle Medien aller Art für Unternehmer in Berlin, die durch filmisches Storytelling und ansprechenden Content wachsen wollen. Ein Kernmerkmal seiner Arbeit ist der Fokus auf Authentizität und die schlanke, unkomplizierte Produktionsweise.

www.Imagefilm.Berlin
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